geschaeftsordnung


 

WBC-Duisburg

  

Geschäftsordnung
des
W.B.C – Duisburg 1957 e.V.
 
 
(1) Der Vorstand erlässt zur Durchführung der Aufgaben und von Versammlungen (Tagungen/ Sitzungen) diese Geschäftsordnung (GO).
 
(2) Die GO gilt als Ergänzung der Satzung des W.B.C – Duisburg e.V.1957
a) für die in § 9 der Satzung bezeichneten Organe (MV, V, GV)
b) für die gemäß § 6 der Satzung gebildeten Ausschüsse und Kommissionen.
 
(3) Die GO gilt auch für die Durchführung der Aufgaben, der Frauenabteilung.
 
(4) Der geschäftsführende Vorstand (GV) des WBC – Duisburg e.V.1957 legt die Aufgaben und die Verantwortlichkeit der Mitglieder des Vorstands fest (Funktionsbereiche).
 
§ 1
Dauer der Geschäftsordnung
Diese Geschäftsordnung gilt für die Dauer der gegenwärtigen Amtszeit des geschäftsführenden Vorstandes. Sie kann nur durch Beschluss des Vorstands mit absoluter Mehrheit der Stimmen der Mitgliederversammlung geändert werden.
 
§ 2
Öffentlichkeit
 
(1) Die Versammlungen des W.B.C – Duisburg e.V.1957 sind in der Regel nicht öffentlich. Die Öffentlichkeit kann zugelassen werden, wenn die Versammlung dieses beschließt.
 
(2) Einzelpersonen/-gruppen können ausgeschlossen werden, wenn die Aufrechterhaltung der Ordnung gefährdet ist.
 
§ 3
Wahlen
 
Alle bei der Mitgliederversammlung durchgeführten Wahlen gelten für die Dauer der Amtszeit des Vorstandes, es sei denn, dass im Einzelnen anderes bestimmt wird. Vorherige Abwahlen sind möglich.
 
§ 4
 
Der geschäftsführende Vorstand des W.B.C - Duisburg e.V. 1957 führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm werden darüber hinaus folgende Aufgaben zur selbständigen Erledigung übertragen: Geschäftsführung, Benennung eines Koordinierungsbeauftragten und seines Stellvertreters, durch Beschluss des Vorstands andere Aufgaben.
-        Vergabe von Projekten an die Beauftragten
-        Vergabe von Aufgaben an Arbeitsgruppen
 
 
Zur Erledigung dieser Aufgaben und übertragenen Projekte können weitere Vereinsmitglieder sowie Experten in eigener Sache hinzugezogen werden.
 
§ 5
Einberufung
 
(1) Die Einberufung der Mitgliederversammlung, des Vorstandes und des geschäftsführenden Vorstandes richtet sich nach der Satzung und erfolgt in der Regel schriftlich durch den Präsidenten oder in dessen Auftrag.
 
(2) Die Einberufung aller anderen Versammlungen erfolgt, soweit die Satzung nichts anderes vorschreibt, nach Abstimmung mit dem geschäftsführenden Vorstand durch den Vorsitzenden. Die Einladungsfrist wird mindestens 14 Tage.
Die Einladungen können durch Post, Aushang (Trainingstätte), Presse, E- Mail oder über die Homepage den W.B.C - Duisburg e.V.1957 zur Kenntnisnahme erfolgen.
 
§ 6
Beschlussfähigkeit
 
Die Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung, des geschäftsführenden Vorstandes und des Vorstandes richtet sich nach den in der Satzung beschlossenen Festlegungen.
 
§ 7
Versammlungsleitung
 
(1) Die Versammlungen werden vom Vorsitzenden (nachfolgend Versammlungsleiter(VL)
genannt) eröffnet, geleitet und geschlossen.
 
(2) Dem VL stehen alle zur Aufrechterhaltung der Ordnung erforderlichen Befugnisse zu. Ist die ordnungsgemäße Durchführung der Versammlung gefährdet, kann er Mitgliedern das Wort entziehen. Er kann den Ausschluss von einzelnen Mitgliedern auf Zeit oder für die gesamte Versammlungsdauer sowie die Unterbrechung oder Aufhebung der Versammlung anordnen. Über Einsprüche, die unmittelbar vorzubringen sind, entscheidet die Versammlung mit einfacher Mehrheit ohne Aussprache.
 
(3) Nach Eröffnung stellt der VL die Ordnungsmäßigkeit der Einberufung fest, prüft die Anwesenheitsliste, die Stimmberechtigung und gibt die Tagesordnung bekannt. Er informiert über Einsprüche gegen das Protokoll und über die Maßnahmen zur Klärung des gegebenen Sachverhaltes.
 
(4) Die Tagesordnung muss eine ausreichende Berichterstattung – möglichst durch schriftliche Vorlagen – gewährleisten. In der Diskussion zu den jeweiligen TOP sind die Mitglieder aufzufordern, in entsprechender Zeit zur Sache zu sprechen. Zu einem TOP und zur Sache hat ein Mitglied maximal zweimal die Möglichkeit in der Diskussion das Wort zu ergreifen.
 
(5) Über Einsprüche gegen die Tagesordnung oder Änderungsanträge entscheidet die Versammlung ohne Debatte mit einfacher Mehrheit.
 
§ 8
Wortmeldung und Rednerfolge
 
(1) Das Wort zur Aussprache erteilt der Versammlungsleiter. Die Worterteilung erfolgt in der Reihenfolge der Meldungen.
 
(2) Teilnehmer einer Versammlung müssen den Raum verlassen, wenn Tagesordnungspunkte behandelt werden, die sie in materieller Hinsicht persönlich betreffen.
 
(3) Der VL kann zu jeder Zeit das Wort ergreifen.
 
 
§ 9
Wort zur Geschäftsordnung
 
(1) Das Wort zur GO wird außerhalb der Reihenfolge der Rednerliste erteilt, wenn der Vorredner geendet hat.
 
(2) Zur GO dürfen jeweils nur ein Für- und ein Gegenredner gehört werden.
 
(3) Der Versammlungsleiter kann jederzeit, falls erforderlich, das Wort zur GO ergreifen und den Redner unterbrechen.
 
§ 10
Anträge und Fristen
 
(1) Die Antragsberechtigung und die Fristen zur Mitgliederversammlung sind in der Satzung des W.B.C - Duisburg e.V. 1957 geregelt.
 
(2) Erfolgt über einen Vorgang in der vorgegebenen Frist keine Antwort, kann eine nachträgliche Diskussion in den Beratungen der Gremien dann durch den Versammlungsleiter ausgeschlossen werden.
 
§ 11
Dringlichkeitsanträge
 
(1) Anträge über nicht auf der Tagesordnung stehenden oder sich erst aus der Beratung zu einzelnen Tagesordnungspunkten ergebenen Fragen gelten als Dringlichkeitsanträge und können nur mit Zustimmung einer 2/3-Mehrheit zur Beratung und Beschlussfassung kommen.
 
(2) Über die Dringlichkeit eines Antrages ist sofort abzustimmen, nachdem der Antragsteller gesprochen hat. Ein Gegenredner ist zuzulassen. Erst danach kann die Bestätigung des Antrages im Sinne des § 9 (1) GO erfolgen.
 
(3) Ist die Dringlichkeit angenommen, erfolgt die weitere Beratung und Beschlussfassung.
 
(4) Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderung oder Auflösung des W.B.C - Duisburg e.V.1957 sind unzulässig.
 
§ 12
Anträge zur Geschäftsordnung
 
(1) Über Anträge zur Geschäftsordnung auf Schluss der Debatte und/oder Begrenzung der Redezeit ist sofort abzustimmen, nachdem der Antragsteller und ggf. ein Gegenredner gesprochen hat. Hier entscheidet die einfache Mehrheit.
 
(2) Redner, die zur Sache gesprochen haben, dürfen keinen Antrag auf Schluss der Debatte oder auf Begrenzung der Redezeit stellen.
 
(3) Wird ein Antrag angenommen, erteilt der VL auf Verlangen nur noch dem Antragsteller oder Berichterstatter das Wort.
 
§ 13
Abstimmungen
 
(1) Die Reihenfolge der zur Abstimmung kommenden Anträge ist vor der Abstimmung deutlich bekannt zu geben.
 
(2) Jeder Antrag ist vor der Abstimmung nochmals durch den VL zu verlesen bzw. vorzutragen.
 
(3) Stimmberechtigt sind nur die in der Versammlung anwesenden stimmberechtigten Teilnehmer.
 
(4) Liegen zu einer Sache mehrere Anträge vor, ist über den weitestgehenden Antrag zuerst abzustimmen.
 
(5) Zusatz-/Erweiterungsanträge zu einem Antrag kommen gesondert zur Abstimmung.
 
(6) Abstimmungen erfolgen in der Regel offen per Hand- oder Kartenzeichen. Der VL kann auf Antrag geheime oder namentliche Abstimmungen durchführen lassen.
 
(7) Nach Eintritt in die Abstimmung darf das Wort zur Sache nicht mehr erteilt werden.
 
(8) Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, entscheidet bei allen Abstimmungen die einfache Mehrheit, Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Stimmenenthaltungen und ungültige Stimmen werden bei Anträgen nicht mitgezählt.
 
 
§ 14
Wahlen
 
(1) Auf der Grundlage der Satzung dürfen Wahlen nur dann durchgeführt werden, wenn sie satzungsgemäß bestimmt sind, auf der Tagesordnung stehen und deren Einberufung bekannt gegeben worden sind.
 
(2) Vor den Wahlen der Mitgliederversammlung des W.B.C - Duisburg e.V.1957, ist ein Wahlausschuss mit mindestens drei Mitgliedern zu bestellen. Der Wahlausschuss hat die Aufgabe, die abgegebenen Stimmen zu zählen und zu kontrollieren.
 
(3) Der Wahlausschuss hat einen Wahlleiter zu bestimmen, der während des Wahlganges die Rechte und Pflichten eines VL hat. Der Wahlleiter hat gegenüber den zur Wahl stehenden Kandidaten jede Parteinahme zu unterlassen.
 
(4) Vor dem Wahlgang hat der Wahlausschuss zu prüfen, ob die zur Wahl vorgeschlagenen Kandidaten lt. Kandidatenliste die Voraussetzungen erfüllen, die die Satzung vorschreibt. Ein Abwesender kann gewählt werden, wenn dem Wahlleiter vor der Abstimmung eine schriftliche Erklärung vorliegt, aus der die Bereitschaft die Wahl anzunehmen, hervorgeht.
 
(5) Vor der Wahl sind die Kandidaten zu fragen, ob sie im Fall einer Wahl das Amt annehmen.
 
(6) Die Wahlen sind schriftlich und geheim vorzunehmen. Gibt es für das Amt nur einen Vorschlag, so kann die Wahl durch Akklamation erfolgen. Fordert ein stimmberechtigtes Mitglied geheime Wahl ein, so ist dieser Forderung zu entsprechen.
 
(7) Hat im ersten Wahlgang keiner der vorgeschlagenen Kandidaten die einfache Mehrheit erreicht, so erfolgt in einem zweiten Wahlgang eine Stichwahl zwischen den beiden Vorgeschlagenen, die die meisten Stimmen im ersten Wahlgang erhalten haben.
 
(8) Bei einem Stichwahlgang entscheidet die einfache Mehrheit. Bei Stimmengleichheit wird
die Wahl wiederholt. Sollte auch dieser Wahlgang keine Entscheidung bringen, so entscheidet das Los.
 
(9) Auf Antrag kann die Versammlung eine Personaldebatte mit einfacher Mehrheit beschließen. Dabei kann die Debatte einen, mehrere oder alle Kandidaten betreffen. Das ist vor der Beschlussfassung zu klären. Dem oder den Kandidaten ist in diesem Fall das Recht einzuräumen, vor Eröffnung der Debatte das Wort zu ergreifen und auch das Schlusswort zu bekommen. Kommt über die Reihenfolge zwischen den Kandidaten keine Einigung zustande, entscheidet die Versammlung mit einfacher Mehrheit.
 
(10) Das Wahlergebnis ist durch den Wahlausschuss festzustellen und durch den Wahlleiter (VL) bekannt zu geben. Die Gültigkeit der Wahl ist ausdrücklich für das Protokoll schriftlich durch die Mitglieder des Wahlausschusses zu bestätigen.
 
 
§ 15
Amtsenthebung von Vorstandsmitgliedern
 
(1) Durch die Mitgliederversammlung können Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes und des Vorstandes aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung befristet oder dauerhaft von ihrem Ehrenamt entbunden werden. Ein solcher Grund liegt insbesondere bei grober Pflichtverletzung oder Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Amtsführung, sowie bei der Gefährdung der Vereinsinteressen vor.
 
(2) Vor der Beschlussfassung ist dem betroffenen Vorstandsmitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben (rechtliches Gehör). Für den Entbindungsbeschluss bedarf es einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen. Die Abstimmung muss geheim erfolgen.
 
(3) Das entbundene Vorstandsmitglied ist für die restliche Amtszeit kommissarisch zu ersetzen. Die Entscheidung dazu trifft die Mitgliederversammlung durch einfachen Beschluss.
 
§ 16
Versammlungsprotokolle
 
(1) Über alle Versammlungen in den Gremien des W.B.C - Duisburg e.V. 1957 sind Protokolle zu führen. Aus ihnen müssen Datum, Versammlungsort, Namen der Teilnehmer, Gegenstände der Beschlussfassung lt. TO, die Beschlüsse im Wortlaut und das Abstimmungsergebnis ersichtlich sein.
 
(2) Die Protokolle der Mitgliederversammlung sind jeweils vom Präsidenten (VL) und dem Protokollführer zu unterzeichnen. Die Beschlüsse des Vereins sind satzungsgemäß zu veröffentlichen und dem GV zu übersenden.
 
(3) Die Protokolle von Versammlungen des V, GV und MV sind vom VL und einem Protokollführer zu unterzeichnen und spätestens innerhalb von 4 Wochen den nach dem Verlangen der jeweiligen Versammlungsteilnehmer zuzustellen.
 
§ 17
Kassenprüfer
 
(1) Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von drei Jahren zwei Kassenprüfer und einen Stellvertreter.
 
(2) Die Kassenprüfer haben die Aufgabe einmal im Jahr - vor der Mitgliederversammlung-  den Kassierer und die Buchführung des gesamten Vereins zu überprüfen.
 
(3) Sie haben zur Frage der Entlastung des geschäftsführenden Vorstandes Stellung zu nehmen und diese der Mitgliederversammlung vorzuschlagen.
 
(4) Den Kassenprüfern ist jederzeit Einsicht in die zur Prüfung erforderlichen Unterlagen zu gewähren.
 
 
§ 18
Geheimhaltung
(1) Die Mitglieder des Vorstands sind verpflichtet über alle Angelegenheiten des Vereins, die nicht Gegenstand öffentlicher Kenntnis sind, strengstes Stillschweigen zu bewahren und geheim zu haltende Informationen weder direkt noch indirekt zu seinen oder zu Gunsten Dritter zu benutzen. Diese Verpflichtung besteht auch nach Ausscheiden des
Vorstandsmitglied aus seiner Tätigkeit und aus dem Verein. Der Übungsleiter ist jedoch zur Offenbarung berechtigt, soweit es erforderlich ist.
(2) Mit Ausscheiden aus seiner Tätigkeit als Vorstandsmitglied oder bei Freistellung von seinen Funktionen, ist das Vorstandsmitglied verpflichtet, sämtliche Schriftstücke, Aufzeichnungen und Entwürfe, die Angelegenheiten des Vereins betreffen und sich noch in seinem Besitz befinden sowie sämtliches Eigentum des Vereins, den Verein W.B.C - Duisburg e.V.1957 zu übergeben.
 
 
§ 19
Änderung der Geschäftsordnung
 
Über Änderungen dieser GO des W.B.C - Duisburg e.V.1957 beschließt die Mitgliederversammlung.
 
 
 
§ 20
Inkrafttreten
 
Die GO tritt gemäß Beschluss der Mitgliederversammlung vom 07.07.2011 in Kraft.
 
 
 
 
§ 21
 
 
Die Geschäftsordnung tritt am 08.07.2011 in Kraft.
 
 
Legende
V        = Vorstand
VL      = Versammlungsleitung
GV     = geschäftsführender Vorstand
MV     = Mitgliederversammlung
GO     = Geschäftsordnung
 
 
 
 
 
 
 Seyit Cakir                                                                                Michael Rudowicz
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 Vorsitzender                                                             Geschäftsführer